Amnesty International Hochschulgruppe Landau

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Hochschulgruppe Landau

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ERFOLGE

Das Sommersemester 2018 - Ein Rückblick


Die Amnesty International Hochschulgruppe der Universität Koblenz-Landau engagiert sich seit 2002 durch vielfältige Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Menschenrechte am Campus und der Stadt Landau. Wir sind ca. 14 Aktivist*innen, die studieren, promovieren oder bereits außerhalb der Universität berufstätig sind. Innerhalb der letzten Monate legten wir den inhaltlichen Schwerpunkt auf die Aufklärungsarbeit im Bereich Rassismus und Diskriminierung.

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Unsere erste große Veranstaltung dieses Semester war in Kooperation mit verschiedenen weiteren Initiativen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus: als Anwalt im NSU-Prozess kam Dr. Mehmet Daimagüler nach Landau und referierte zum Thema "Vertuschung oder Aufklärung?". Der ganze Saal war voll mit Interessierten und die anschließende Diskussionsrunde zog sich noch lange in den Abend, alle waren sehr begeistert. Neben den alljährlichen Aktionen, wie der großen IDAHOBIT-Demo (Internationaler Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie) auf dem Marktplatz in Landau mit bunten Ballons und verschiedenen Initiativen, konnten wir einige themenspezifische Veranstaltungen organisieren. In diesem Jahr nahmen wir gemeinsam mit anderen Initiativen und der Stadtverwaltung Landaus am alljährlichen Firmenlauf teil und liefen mit eigenen "L(i)ebe, wie du willst!"-Tshirts. Zusätzlich organisierten wir den Filmabend "Trans X Istanbul", in dem das Leben von Transmenschen* in Istanbul beleuchtet wird. Anschließend erzählten drei Transmenschen* von ihren Erfahrungen in Landau.

Weiterhin durften wir in Kooperation mit der Universitätsbibliothek in Landau einen "Büchertisch" zum Thema Menschenrechte beginnen. Mit Flyern, Plakaten und Infomaterial von Amnesty International unterstützen wir ihren Büchertisch. Hier lagen für einige Wochen Bücher aus, die aus verschiedenste Perspektiven Menschenrechte betrachten. Gegen Ende des Semesters wurden wir sehr aktiv mit Info- und Aktionstischen an unserer Universität. Zunächst organisierten wir einen Aktionstag im Rahmen von "#DrawaLine", in dem wir über die Situation von Kindersoldat*innen im Kongo aufklärten und Unterschriften für die Petition sammelten. Beim "Sommercafé" unserer Uni organisierten wir einen WM-Stand, um über die Situation von Menschenrechtsverletzungen in allen Ländern der WM aufzuklären und sammelten hier auch Unterschriften für den tschetschenischen Menschenrechtsverteidiger Oyub Titiev. Im Rahmen der Menschenrechtsverteidiger*innen-Kampagne waren wir ebenfalls beim "Festival contre le Racisme" mit einem Aktionsstand, an dem auch Jutebeutel bemalt werden konnten. Bei diesem Festival fanden parallel Workshops statt, unter anderem zum Thema "Kritisches Weißsein", den eine Aktive aus unserer Hochschulgruppe hielt. Damit kein*e Studierende*r eine Petition verpasst, stellten wir in der letzten Semesterwoche einen abschließenden Aktionstisch auf, auf dem Petitionen zum Kongo, Tschetschenien und Afghanistan auslagen. An unserem internen Semesterabschluss bemalten und besprühten wir unsere eigenen Tshirts.

Um für neuen Zuwachs innerhalb unserer Gruppe zu sorgen, sind wir jedes Semester auf der Orientierungswoche mit einem Info-Stand, welche dieses Jahr im Oktober stattfinden wird. Für weitere, detailliertere Informationen, bei Fragen oder Anregungen könnt ihr uns gerne auf unserer Facebookseite besuchen und anschreiben oder per Email an amnesty-landau@gmx.de.

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ARCHIV


FAST 500 BRIEFE SCHICKEN WIR AUF DIE REISE

Briefe 2013

Am 10.12.2013, dem Tag der Menschenrechte, haben wir erneut einen Briefmarathon gestartet. 474 Briefe wurden von euch unterschrieben. Deutschlandweit sind es bereits 537.725 Briefe, die nun z.B. nach Mexiko, Myanmar, Russland, Tunesien und Nigeria unterwegs sind! Die Briefe werden von uns schrittweise in den kommenden Wochen verschickt. Wir hoffen, dass die Flut an Briefen aus der ganzen Welt etwas bewegen kann.

ETWA 400 UNTERSCHRIFTEN UND HÄNDE LANDAUER BÜRGER UND STUDIERENDER GEGEN KINDERSOLDATEN

Erfolge RHD2013

Das Jahr 2013 stand unter dem Thema Kindersoldaten. Im Rahmen der Aktion "Red hand day" organisierten wir zahlreiche Informations- und Aktionsstände in der Innenstadt und auf dem Campus der Universität Landau. Etwa 400 unterschriebene Petitionen und Handabrücke gegen den weltweiten Einsatz von Kindersoldaten wurden am 13. September 2013 dem MdB Gunther Krichbaum übergeben. Dieser schickt sie auf die Reise nach Berlin, um sie dort an den Bundesbeauftragten für Menschenrechtspolitik, Markus Löning weiterzureichen.

BEIM BRIEFMARATHON 2012 HABT IHR FÜR SEINE FREILASSUNG UNTERSCHRIEBEN.
Am 01. Februar 2013 gabe es gute Nachrichten! Familienmitglieder von Gao Zhisheng durften den chinesischen Anwalt am 12. Januar im Gefängnis besuchen. Dies war das erste Mal seit neun Monaten, dass man ihm Besuch gestattet hatte.

GaoZhisheng

Das Treffen erfolgte unter strengen Auflagen: Der Bruder von Gao Zhisheng und sein Schwiegervater durften ihn nur eine halbe Stunde lang sehen. Es war ihnen nicht erlaubt, Fragen zu seiner Behandlung im Gefängnis oder zu Einzelheiten seines Falls zu stellen. Auch Fragen, ob er im Gefängnis Briefe erhalten habe, waren nicht zugelassen. Seine Familie durfte ihm 600 Yuan (etwa 70 Euro) aber keine Kleidung oder andere Grundbedarfsartikel schicken. Gao Zhisheng wirkte körperlich gesund und geistig klar, er sprach jedoch kaum während des Besuchs und stellte nicht viele Fragen. Er sagte nur, seine Ehefrau Geng He solle sich gut um die Kinder kümmern und sich nicht zu viele Sorgen um ihn im Gefängnis machen.
Amnesty International fordert die sofortige und bedingungslose Freilassung von Gao Zhisheng. Tausende UnterstützerInnen haben im Dezember beim Amnesty-Briefmarathon 2012 weltweit mit Briefen, Postkarten und E-Mails die Freiheit für Gao Zhisheng gefordert.

Hintergrund

Gao Zhisheng war ein erfolgreicher Anwalt. 2001 wurde er vom chinesischen Justizministerium als einer der zehn besten Rechtsanwälte des Landes ausgezeichnet.
Doch als er sich vor Gericht für Menschenrechtsaktivisten und Anhänger der in China verfolgten spirituellen Bewegung Falun Gong einsetzte, nahm sein Leben eine dramatische Wendung.
Gao Zhisheng fiel in Ungnade: Er verlor seine Arbeit, wurde misshandelt, gefoltert und unter Hausarrest gestellt. Schließlich verschleppten ihn die chinesischen Sicherheitskräfte und hielten ihn über ein Jahr versteckt. In einem Interview berichtete Gao Zhisheng über die Zeit seines "Verschwindens" und die erlittene Folter. Er sagte, einmal sei er 48 Stunden lang so heftig geschlagen und gequält worden, dass er mehr tot als lebendig gewesen sei. Seine Frau und seine Kinder haben unter dem Druck der Behörden das Land verlassen.
Derzeit ist Gao Zhisheng im Gefängnis des Kreises Shaya im Nordwesten Chinas inhaftiert.

Gao Zhisheng sitzt in Haft, weil er sich für die Rechte seiner Mitbürger eingesetzt hat. Er wird misshandelt und gefoltert, weil er vor Gericht für diejenigen kämpfte, denen in China elementare Rechte verweigert werden. Amnesty International setzt sich im Rahmen des Briefmarathons dafür ein, dass Gao Zhisheng sofort und bedingungslos freigelassen wird.

LANDAUER STUDIERENDE GEBEN 221 UNTERSCHRIFTEN GEGEN DIE TODESSTRAFE
Am 27.11.2012 haben wir an einem Infostand und im Rahmen der Filmvorführung von "Dead man walking" am Campus Landau insgesamt 221 Unterschriften gegen die Todesstrafe gesammelt.

  • 49 unterschriebene Briefe gehen nach Taiwan, um die Todesstrafe von Chiou Ho-Shun auszusetzen. Er sitzt zur Zeit in der Todeszelle, nachdem sein Geständnis unter Folter erpresst wurde.
  • 85 unterschriebene Petitionen senden wir nach Indien, um in der weltweit größen Demokratie die Todestrafe zu beenden.
  • 87 unterschriebene Petitionen gehen in den westafrikanischen Staat Gambia, um die Durchführung der Todesstrafe zu stoppen.


WEITERE ERFOLGE VON AMNESTY INTERNATIONAL
Um dir zu zeigen, was auch deine Stimme bewirken kann, wollen wir dir gerne weitere Erfolge von Amnesty International aus dem Zeitraum September 2013 bis September 2012 vorstellen.

IRAN - MENSCHENRECHTSANWÄLTIN FREI GELASSEN

Nasrin Sotoudeh
© Payvand.com

Die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh ist frei! Anfang 2011 war sie zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Und das nur, weil sie ihrer Arbeit als Anwältin nachgegangen ist. Drei Jahre saß sie in Teheran unter katastrophalen Bedingungen im Gefängnis. 2012 wurde sogar ein Reiseverbot gegen ihre damals 13-jährige Tochter verhängt. Amnestys Einsatz hat gleich zweimal Wirkung gezeigt: Nach verschiedenen Eilaktionen wurde das Reiseverbot der Tochter aufgehoben. Und: Nasrin Sotoudeh wurde vor kurzem aus der Haft entlassen. Sie sagte Amnesty International und allen, die sich für ihre Freilassung eingesetzt haben: "Ich habe all euren Einsatz für mich mitbekommen und möchte euch für eure Arbeit danken." (UA-197/2010)

MALEDIVEN - VERURTEILUNG ZU PEITSCHENHIEBEN AUFGEHOBEN
Das Hohe Gericht der Malediven hat die Verurteilung des 15-jährigen Mädchens zu acht Monaten Hausarrest und 100 Peitschenhieben am 21. August aufgehoben. Das Mädchen war von einem Jugendgericht in der Hauptstadt Malé der "Unzucht" beziehungsweise des außerehelichen Geschlechtsverkehrs für schuldig befunden worden. Sie wurde von ihrem Stiefvater sexuell missbraucht und brachte ein Kind zur Welt, dessen Leichnam gefunden wurde. Amnesty International setzte sich seit Februar 2013 u.a. mit Urgent Actions für sie ein. Hinzu kamen Presseerklärungen. Des Weiteren brachte die Organisation den Fall auch bei einem Treffen mit dem Präsidenten der Malediven im April zur Sprache. (UA-055/2013)

VIETNAM - HUNGERSTREIK BEENDET

Nguyen Hoang Hai
© private

Der gewaltlose politische Gefangene Nguyen Van Hai hat erreicht, dass seine Beschwerde wegen schlechter Haftbedingungen untersucht wird, und konnte nach 38 Tagen seinen Hungerstreik beenden. Sein Protest galt auch den schlechten Bedingungen anderer politischer Gefangener. Nach über einem Monat ohne Nahrung besuchte ihn am 27. Juli schließlich ein Vertreter der Volksstaatsanwaltschaft im Gefängnis und informierte ihn, dass seine Beschwerde beim zuständigen Provinzbüro eingegangen sei und untersucht werde. Nguyen Van Hai beendete daraufhin noch am selben Tag seinen Hungerstreik. (UA-194/2013)

PERU - FAMILIE DARF AUF IHREM GRUNDSTÜCK BLEIBEN
Maxima Acuña und ihre Familie dürfen auf ihrem Land bleiben, über dessen Eigentümerschaft sie mit dem Bergbauunternehmen Minera Yanacocha in Konflikt standen. Ein Amtsgericht hatte am 29. Oktober 2012 entschieden, dass sich die Familie der illegalen Besetzung des Grundstücks schuldig gemacht habe. Das Gericht verurteilte die Familie daraufhin zu drei Jahren Haft auf Bewährung und Schadenersatzzahlungen. Mit Unterstützung der Menschenrechtsorganisation Grupo de Formación Integral para el Desarrollo Sostenible (GRUFIDES) hatte Maxima Acuña gegen den Gerichtsbeschluss am 18. Juli Rechtsmittel eingelegt. Am 2. August erklärte das Oberste Gericht von Cajamarca das Urteil für nichtig und unwirksam. Nun wird eine neue Untersuchung mit einem neuen Richter beginnen. Die Ernennung eines neuen Richters wird einige Zeit beanspruchen. In der Zwischenzeit darf die Familie auf dem Grundstück bleiben. (UA-182/2013)

2012

GAMBIA - EHEMALIGER MINISTER FREI

Dr. Amadou Scattred Janneh
© Gambia Man/Demotix

Dr. Amadou Scattred Janneh ist einer von zwei US-amerikanischen Staatsbürgern, die am 17. September in Gambia aus dem Gefängnis entlassen wurden. Die Freilassung fiel mit Jannehs 50. Geburtstag zusammen. Der Gambier ist bereits wieder in den USA bei seiner Frau und seinen Kindern. Dr. Janneh war am 7. Juni 2011 verhaftet und angeklagt worden, weil er T-Shirts der NGO "Coalition for Change - The Gambia" (CCG) besaß, die mit dem Slogan "Für ein sofortiges Ende der Diktatur!" bedruckt waren. Am 16. Januar 2012 wurde er zu lebenslanger Haft und Zwangsarbeit verurteilt. Dr. Janneh lässt den Mitgliedern und UnterstützerInnen Folgendes ausrichten: "Eure Arbeit hat uns die Stärke gegeben, diese Tortur zu überstehen. Immer wenn wir Berichte über Amnesty International im Radio gehört haben, wussten wir, dass man uns nicht vergessen wird." (UA-190/2012)

BAHRAIN - ELFJÄHRIGER UNTER AUFSICHT FREIGELASSEN
Ali Hassan Ali Mohammad Jasem kam am 11. Juni frei. Er war am 13. Mai in der Nähe der Wohnung seiner Eltern auf der Straße festgenommen worden. Zu diesem Zeitpunkt fand wenige Straßen weiter eine Demonstration statt. Am nächsten Tag wurde der Elfjährige offiziell beschuldigt, die Straße vorsätzlich mit großen Müll-containern versperrt zu haben. Man brachte ihn in eine Jugendhafteinrichtung. Am 29. Mai erhob die Jugendstaatsanwaltschaft Anklage gegen Ali Hassan. Doch einen Anwalt durfte er erst unmittelbar vor der dritten Anhörung am 6. Juni sehen. Der Junge wies die Anschuldigungen zurück und sagte, er habe nur "gestanden", weil die Polizei ihm versprochen habe, ihn im Gegenzug freizulassen. (UA-171/2012)

SUDAN - AUFHEBUNG DES TODESURTEILS
Am 3. Juli wurde Intisar Sharif Abdallah freigelassen, nachdem das Strafgericht Ombada in der Neuverhandlung alle Anklagen aufgrund mangelnder Beweise fallenließ. Die Mutter von vier Kindern war am 13. Mai wegen Ehebruchs zum Tod durch Steinigung verurteilt worden. Das Urteil gründete sich auf eine Aussage von Intisar Sharif Abdallah, die sie gemacht hatte, nachdem ihr Bruder sie geschlagen hatte. Im ersten Prozess war der jungen Frau eine rechtliche Vertretung verweigert worden. (UA-142/2012)

INDIEN - TEENAGER FREIGELASSEN
Saleem Beigh wurde am 18. August aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Nach einem Anschlag auf eine örtliche Polizeiwache im nordindischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir hatte ihn erst eine Sondereinheit des Bundesstaates und dann die Polizei seit Mai 2012 festgehalten, ohne den Angehörigen die Festnahme schriftlich zu bestätigen. Nach Angaben der Familie von Saleem Beigh war er zu dieser Zeit erst 17 Jahre alt. (UA-210/2012)

MYANMAR - FREIGELASSEN

Phyo Wai Aung
© AAPPB

Kurz nach der Veröffentlichung der Urgent Action ließen die Behörden Phyo Wai Aung am 3. August nach mehr als zwei Jahren Haft frei. Phyo Wai Aung war am 22. April 2010 festgenommen worden. Ihm wurde vorgeworfen, an den Bombenanschlägen während des Wasserfestes am 15. April vor dem X20-Stadion in Yangon beteiligt gewesen zu sein. Es wird vermutet, dass er während der Verhöre gefoltert wurde. In einem unfairen Prozess wurde er zum Tode verurteilt. Obwohl Phyo Wai Aung Symptome einer schweren Erkrankung zeigte, erhielt er bis Ende Mai 2012 im Insein-Gefängnis keine angemessene medizinische Versorgung. Erst nachdem bei ihm Leberkrebs im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wurde, gewährte man ihm die erforderliche Behandlung. Seine Familie dankte Amnesty International und allen anderen Organisationen, die sich für die Freilassung von Phyo Wai Aung eingesetzt haben. (UA-138/2012)

ÄGYPTEN - ASYL IN NORWEGEN
Der Flüchtling Abdel Moneim Adam Suleiman aus der sudanesischen Krisenregion Darfur kann zukünftig in Norwegen leben. Er ist nun nicht mehr gefährdet, in den Sudan abgeschoben zu werden. Abdel Moneim Adam Suleiman war Anfang Mai in Ägypten festgenommen worden. Nach dem Eingreifen des UN-Hochkommissars für Flüchtlinge in Ägypten konnte er gemeinsam mit seiner Familie nach Norwegen übersiedeln. (UA-132/2012)

SAUDI ARABIEN - LEHRER FREIGELASSEN

Khaled al-Johani
© Khaled al-Johani

Khaled al-Johani wurde am 8. August nach über einem Jahr aus der Haft entlassen. Er war am 11. März 2011 als Einziger anlässlich des "Tag des Zornes" in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad an den Ort einer geplanten Demonstration gelangt. Sicherheitskräfte inhaftierten den 40-jährige Lehrer, kurz nachdem er dort in einem Interview mit dem arabisch-sprachigen Dienst der BBC über die fehlenden Freiheiten in Saudi-Arabien gesprochen hatte. (UA-059/2012)